Projektinhalte

Die im Projekt durchzuführenden Forschungsarbeiten sind in 6 Teilpakete gegliedert und werden an ausgewählten Standorten der öffentlichen Verbundpartner (Kreisverband für Wasserwirtschaft Nienburg, Stadtentwässerung Hildesheim AöR (SEHi), Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB), Stadt Pattensen) durchgeführt. Neben der großtechnischen Verfahrenserprobung werden zwei Versuchszentren (Hildesheim und Leese) betrieben. Als Modellregion dient die Modellregion LK Nienburg.

 

Untersuchte Verfahren

Im Rahmen des Satellite-Projekts werden verschiedene Verfahren untersucht und betrieblich optimiert:

  • Entwicklung von Regelungskonzepten für die Deammonifikation zur Behandlung der Prozessswässer aus der Klärschlammentwässerung und der Brüden aus der Klärschlammverbrennung (mehr Informationen)
  • Verfahren zur Phosphorrückgewinnung auf Kläranlagen mit biologischer Phosphorelimination (mehr Informationen)
  • Umstellung von aerober Stabilisierung auf Teilstabilisierung auf kleinen (Satelliten-)Kläranlagen, die ihren Schlamm in Zukunft zu den Regionalen Zentren bringen (mehr Informationen)
  • Integration von regionalen Co-Substraten in die Schlammfaulung (mehr Informationen)
  • Verfahren zur Klärschlammentwässerung und -trocknung (mehr Informationen)
  • Stickstoffrückgewinnung aus Schlammwasser, Brüden, Güllen und Gärresten durch Strippung (mehr Informationen)

 

Logistikkonzepte

Mit der Zentralisierung der thermischen Klärschlammentsorgung und -verwertung für den Klärschlammverbund steigt der logistische Aufwand. Die anfallenden Schlämme sollen über verschiedene Transportwege (LKW, Bahn oder Schiff) an das Recyclingzentrum geliefert werden; dazu wird ein geeigneter Transportcontainer entwickelt. Zur Steuerung der optimierten Transportlogistik inkl. Inputbereitstellung (Schlamm, Cosubstrate) und nachfrageorientierter Düngerlieferung wird ein softwaregestütztes Transport- und Lagermanagementtool entwickelt und umgesetzt. (mehr Informationen)

 

Modelleinsatz

smarte Bewirtschaftung

Der methodische Schwerpunkt im Satellite-Projekt liegt in der modellbasierten Verfahrensauswahl und der smarten Bewirtschaftung des Verbundgebiets. Dabei wurde ein modulbasierter Modellansatz zur Abbildung von Stoffströmen, Kosten und Emissionen auf der einzelnen Anlage und in der Region gewählt, wodurch der Aufwand für die Erstellung komplexer regionaler Bilanzmodelle deutlich reduziert wird. Bereits jetzt kann auf eine umfangreiche Modulbibliothek zurückgegriffen werden, die mithilfe der im Rahmen des Satellite-Projekts gewonnenen Versuchsdaten noch erweitert wird. (mehr Informationen)

 

Links und Dokumente

  • Präsentation auf dem 6. P-Rück-Kongress, Stuttgart, 25. - 26.11.2020: Download

 

Projektorganisation

Die verschiedenen Arbeitspakete des Satellite-Projekts verteilen sich auf die folgenden wissenschaftlich/technischen Schwerpunkte:

Verbundkoordination:

isah ohne rand

Projektleitung:
 Dr.-Ing. Maike Beier (ISAH)
 Tel.: 0511 762 2898
 Mail: beier@isah.uni-hannover.de

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